Sonntag, 28. Dezember 2008
Donnerstag, 18. Dezember 2008
Das Ende rueckt naeher...
Sonntag Nacht schon muss ich Indien good bye sagen und es geht zurueck ins kalte Oesterreich.
Rajasthan
Jaisalmer, Jodhpur und Jaipur sind die Stationen meines letzten Trips in Indien. Zum ersten Mal reise ich alleine. Eine eigene Erfahrung, speziell in Indien. Jedes zoegern, jedes stehen bleiben, jede vermeintliche Unsicherheit motiviert Leute auf einen zuzugehen und diese Person anzusprechen. In 99% der Faelle ist Geld oder Geschaeft das Hauptmotiv dafuer. Sei es der Verkaeufer eines Geschaefts, der Rikschafahrer, der einen wohin bringen will, jemand, der einem eine Tour oder ein Hotel schmackhaft machen will oder gar irgendeine Person, die von einem fuer augenscheinliche Hilfsbereitschaft entlohnt werden will. Nach einiger Zeit der Gewoehnung prasselt dies nur mehr an mir ab und ich drehe haefig den Spiess einfach um und agiere oder reagiere sehr offensiv, was sehr hilfreich ist. Ansonsten hat Rajasthan aber einiges zu bieten. Eine Menge Festungen und Palaeste, die hunterte Jahre Geschichte hinter sich haben und immer noch eindrucksvoll auf Huegeln ueber den Staedten sich manifestieren. Gewuerze, Stoffe, Kunstwerk und vieles mehr kann man auf den unzaehligen Maerkten erstehen. Fantastisches Essen rundet das Angebot ab.
Nepal war uebrigens eine tolle Reise. Von Kathmandu gings nach Pokhara und zuletzt in einen Nationalpark, wo wir unter anderem auf Elephanten reiten konnten.
Nepal war uebrigens eine tolle Reise. Von Kathmandu gings nach Pokhara und zuletzt in einen Nationalpark, wo wir unter anderem auf Elephanten reiten konnten.
Sonntag, 7. Dezember 2008
Nepal
In rund drei Stunden gehts los nach Nepal. Eine knappe Woche werden wir uns dort aufhalten. Danach gehts noch eine Woche auf Reisen in Indien und dann kurz vor Weihnachten nachhause. Wie wahnsinnig schnell die letzten drei Monate vergangen sind ist einfach unglaublich. Tausend kleine Erinnerungen pflastern diese so vielfältige Zeit, in der wir Reisen in unterschiedlichste Gebiete des Landes gemacht haben, aber auch viele unvergessliche Abende hier am Campus oder umliegenden Orten verbracht haben. Was uns bleibt ist die unschätzbar wertvolle Lebenserfahrung, die einem letztendlich weitaus mehr als alle Kurse, Studien und Titel bringt.
McDonald's in Indien
Wer das erste Mal in Indien auf einen McDonald trifft, wird erstmal überrascht sein. Keine Spur von BigMac, Hamburger oder Cheeseburger. Wer sich die Menükarte unten am Foto ansieht wird gleich feststellen, McDonalds in Indien ist mehr ein Ort für Vegetarier, als für Fleischfresser. Rindfleisch gibt es sowieso nicht, Schweinefleisch aber auch nicht. Hühnerfleisch und Fisch sind die einzigen Burger mit tierischem Inhalt. Was einem auch gleich auffällt, ist, dass es die Öfen und Grillstationen doppelt gibt, auf beiden Seiten jeweils eine, damit vegetarische Produkte von nicht-vegetarischen Produkten getrennt zubereitet werden können. Doch was ist der Hintergrund dieses radikalen Paradigmawechsels eines in weiten Teilen der Erde mit den gleichen Produkten agierenden Unternehmens?
Als McDonald den Einstieg in den indischen Markt vorbereitete, meinten viele, dass das bewährte Konzept im indischen Markt ein rasches Ende finden würde bzw. nicht funktionieren würde. McDonalds nahm diese Warnungen ernst und setzte auf empirische Daten. Hindus essen kein Rind, Moslems kein Schwein, Sikhs überhaupt kein Fleisch und so weiter. Um die Chancen der Akzeptanz zu steigern, entschloss sich McDonalds in diesen Gebieten komplett auf Rind und Schwein zu verzichten. Eine richtige Entscheidung wie sich herausstellte.
Ich als Vegetarier bin trotzdem kein Fan von McDonalds geworden, was bei dem Überangebot an vegetarischen Gerichten in Indien aber auch verständlich ist. Preislich gibt es übrigens auch noch einen Unterschied zu Europa. Ein Menü kostet in Indien weniger als 2 Euro und kein Bürger kostet mehr als 1 Euro.

Als McDonald den Einstieg in den indischen Markt vorbereitete, meinten viele, dass das bewährte Konzept im indischen Markt ein rasches Ende finden würde bzw. nicht funktionieren würde. McDonalds nahm diese Warnungen ernst und setzte auf empirische Daten. Hindus essen kein Rind, Moslems kein Schwein, Sikhs überhaupt kein Fleisch und so weiter. Um die Chancen der Akzeptanz zu steigern, entschloss sich McDonalds in diesen Gebieten komplett auf Rind und Schwein zu verzichten. Eine richtige Entscheidung wie sich herausstellte.
Ich als Vegetarier bin trotzdem kein Fan von McDonalds geworden, was bei dem Überangebot an vegetarischen Gerichten in Indien aber auch verständlich ist. Preislich gibt es übrigens auch noch einen Unterschied zu Europa. Ein Menü kostet in Indien weniger als 2 Euro und kein Bürger kostet mehr als 1 Euro.

Freitag, 28. November 2008
Agra
Eine meiner letzten Reisen in Indien führte mich zum bekanntesten Gebäude des Landes, dem Taj Mahal. Vier Autostunden von Delhi entfernt entschlossen wir uns einen 30 Stunden Trip zu absolvieren. Man muss dazu sagen, dass Städte wie Agra oder auch Varanasi sehr anstrengend sind, da man sich ständig der ganzen Verkäufer, Guides und sonstigen rätselhaften Personen erwehren muss. Sehr dominant und Druck ausübend wird an solchen Touristenorten versucht, möglichst viel Geld aus den Taschen der Besucher zu holen.
Das Taj Mahal selbst sieht übrigens aus wie von einem Künstler hingemalen. Surreal mit einem Hauch von Nebel (oder Smog) umhüllt.
Das Taj Mahal selbst sieht übrigens aus wie von einem Künstler hingemalen. Surreal mit einem Hauch von Nebel (oder Smog) umhüllt.
Montag, 24. November 2008
Varanasi und Lucknow
Nach dem wunderschönen Darjeeling ging es also einen Tag später weiter ins spirituelle, alte, aber auch verdreckte, beengte Varanasi. Die älteste Stadt der Welt zeigte sich uns gleich von seiner hässlichen Seite. Überall Menschen, die versuchen mit Touristen Geld zu machen. Dabei wird mitunter auch Druck erzeugt, der eigene Spielraum eingeschränkt und die Nerven des Belagerten beansprucht. Wem kann man vertrauen, wem nicht, wird schon bei einfachen Fragen nach dem Weg zu einem Ratespiel. In den engen, verwinkelten Gassen der Altstadt an den Ghats begegnen einem neben Abfall, Scheisse und Undefinierbarem auch noch unzählige Kühe, eine Heerschar von teilweise agressiven Affen und herrenlose Hunde. Als ich einmal eine Kuh mit Blitz fotographierte wurde ich beinahe Opfer einer dieser Affenbanden, die sofort mit großer Geschwindigkeit von den Dächern wild fauchend und schreiend angeklettert kamen. Ein kleiner Spalt zwischen Kuh und Mauer ermöglichte mir sichtlich geschockt die Flucht.
Dass Varanasi auch beeindruckendes zu bieten hat, ist sicher nicht abzustreiten. Der Sonnenaufgang auf einem Boot an den Ghats des Ganges, die Verbrennungsbegräbnisse direkt am Wasser, die unglaubliche Verbautheit der alten Architektur und natürlich die engen Bazarmärkte lassen Varanasi zu einer einzigartigen Stadt in Indien werden.
Nichtsdestotrotz war ich bei der Weiterreise nach Lucknow froh, diesen Ort wieder verlassen zu können. Zu sehr beengten die engen Gassen und die vielen Menschen meine Gedanken und Ideen, ja man kann sagen sie schnürten sie im wahrsten Sinne des Wortes gänzlich ein.
Lucknow dagegen erwies sich als das genaue Gegenteil von Varanasi. Mit über 2 Mio Einwohnern doppelt so groß, erstreckt sich die Stadt über eine riesige Fläche hinweg. Unzählige Kolonialbauten und Ruinen erinnern hier an die britische Herrschaftszeit. Anstatt Begräbnissen finden hier unzählige riesige indische Hochzeitsfeiern statt. Relative Sauberkeit und moderne Einrichtungen ergeben ein durchaus positives Bild dieser von westlichen Touristen weitgehend unbeachteten Stadt. Der Nachteil dabei ist, dass man als aus dem Westen kommend ständig Zielobjekt von Fotoapparaten ist und andauernd angestarrt wird.
Somit war es dann doch ein recht anstrengender Trip, der mit einer 90-minütigen Verspätung des Zuges nach Delhi ein recht typisches Ende fand.
Dass Varanasi auch beeindruckendes zu bieten hat, ist sicher nicht abzustreiten. Der Sonnenaufgang auf einem Boot an den Ghats des Ganges, die Verbrennungsbegräbnisse direkt am Wasser, die unglaubliche Verbautheit der alten Architektur und natürlich die engen Bazarmärkte lassen Varanasi zu einer einzigartigen Stadt in Indien werden.
Nichtsdestotrotz war ich bei der Weiterreise nach Lucknow froh, diesen Ort wieder verlassen zu können. Zu sehr beengten die engen Gassen und die vielen Menschen meine Gedanken und Ideen, ja man kann sagen sie schnürten sie im wahrsten Sinne des Wortes gänzlich ein.
Lucknow dagegen erwies sich als das genaue Gegenteil von Varanasi. Mit über 2 Mio Einwohnern doppelt so groß, erstreckt sich die Stadt über eine riesige Fläche hinweg. Unzählige Kolonialbauten und Ruinen erinnern hier an die britische Herrschaftszeit. Anstatt Begräbnissen finden hier unzählige riesige indische Hochzeitsfeiern statt. Relative Sauberkeit und moderne Einrichtungen ergeben ein durchaus positives Bild dieser von westlichen Touristen weitgehend unbeachteten Stadt. Der Nachteil dabei ist, dass man als aus dem Westen kommend ständig Zielobjekt von Fotoapparaten ist und andauernd angestarrt wird.
Somit war es dann doch ein recht anstrengender Trip, der mit einer 90-minütigen Verspätung des Zuges nach Delhi ein recht typisches Ende fand.
Donnerstag, 20. November 2008
Darjeeling
Wer kennt ihn nicht den weltberühmten Darjeeling Tee, von dem aber kaum einer etwas über den Herkunftsort weiß. Deshalb begaben wir uns vorige Woche zu dritt auf den Weg in den Nordosten Indiens, in etwa zwischen Nepal und Bangladesch. Kaputte Straßen und wenige Sicherheitsvorkehrungen an den Abhängen ließen uns die Fahrt mit dem Jeep in die Berge zu einem besonderen Erlebnis werden. Zudem war ich auch an diesem Tag wieder krank aufgewacht, eine unliebsame Überraschung. Den ersten Tag sollte ich dann auch im Bett verbringen. Mit dem zweiten Tag began aber eine der schönsten Reisen meines Indienaufenthaltes. Um 4 Uhr früh machten wir uns auf den Weg zum Tiger Hill, einem Aussichtsort, vom welchem man den Sonnenaufgang mit den dahinter liegenden Himalayabergen eindrucksvoll genießen konnte. Einzig die Kälte machte uns nach der gewohnten indischen Hitze ein wenig zu schaffen. Natürlich stand auch die Besichtigung einer Teeplantage auf dem Programm. Zu sehen wie Tee hergestellt wird und natürlich eine Verkostung waren interessante Momente, selbst wenn mir die 150Euro/Kilo Teesorte nicht am besten schmeckte.
Schon heute abend, nicht einmal 24 Stunden nach der Rückkehr aus Darjeeling, geht es weiter nach Varanasi, der ältesten Stadt der Welt und das spirituelle Zentrum Indiens.
Schon heute abend, nicht einmal 24 Stunden nach der Rückkehr aus Darjeeling, geht es weiter nach Varanasi, der ältesten Stadt der Welt und das spirituelle Zentrum Indiens.
Montag, 10. November 2008
Diskriminierung
Wird man sonst in Indien ob seiner Geldbörse als Europäer größtenteils bevorzugt behandelt, so offenbart sich hier am Campus ein verändertes Bild. Man geht in eine der Kantinen und bestellt sich Nudeln oder sonst etwas zum Essen. Zum Warten setzt man sich wo hin und plaudert mit Bekannten und Freunden. Plötzlich bemerkt man, dass indische Studenten, die nach einem gekommen sind, schon ihr essen haben. Man ist besorgt und geht nachfragen. "Two minutes" ist die Standardantwort! Überflüssig zu sagen, dass es damit dann nicht getan ist. Anderes Beispiel...man geht zur Kantine und wartet bis die Person vor einem fertig bestellt hat. Plötzlich kommt jedoch jemand und ruft ein paar Worte in Hindi in Richtung Bestellung und schon ist man hinter dieser Person gereiht. Drittes Beispiel...man steht an der Theke bei MC Donalds, nur noch eine Person vor einem, doch plötzlich stellt sich jemand direkt davor neben dem gerade Bestellenden hin und kommt ungeniert als nächstes an die Reihe.
Bei guter Laune lässt man es gut sein, doch bei schlechter... ;-)
Bei guter Laune lässt man es gut sein, doch bei schlechter... ;-)
Sonntag, 9. November 2008
Fotos!
Hier mal die Links zu den bisherigen Fotos. Facebook-Registrierung ist nicht notwendig, um die Bilder anzusehen.
Delhi
Amritsar
Mumbai, Goa, Kerala
Kolkata
Delhi
Amritsar
Mumbai, Goa, Kerala
Kolkata
Im Spital in Indien
Wer in Indien bei einem derartigen Aufenthalt nicht zumindest einmal gesundheitliche Probleme bekommt, war wohl nicht in Indien. Und es kam wie es alle prophezeit hatten. Nach meiner Rückkehr aus Kolkata Samstag abend ging ich Sonntag Mittag noch in eine der Kantinen am Campus und bestellte zwei Cheese Omlettes und einen Tomaten-Käse Toast. Drei Stunden später startete mein Bauchweh. Abends dann kam stundenlang alles wieder heraus aus dem Körper, allerdings ausschließlich von oben. Nun gut, ansich nichts außergewöhnliches in Indien. Gleich am nächsten Tag begab ich mich deshalb zum Campusarzt und bekam ohne Untersuchung gleich mal Antibiotikum verschrieben. Doch anstatt zur Apotheke zu gehen, wollte ich noch eine zweite Meinung einholen und ging in ein nahe gelegenes privates Spital, dessen indischer Chef sein Medizinstudium in Wien absolviert hatte. Prompt wurde ich eingewiesen. Diagnose: leichte Hepatitis, Leberentzündung. Hinsichtlich der Ausstattung und des Services konnte sich das Spital durchaus mit einem österreichischen privaten Spital messen, doch ich wollte dennoch so schnell wie möglich wieder zurück auf den Campus. Drei Tage und etliche Infusionen später durfte ich das Spital dann auch wieder verlassen und muss nun noch einige Tage Tabletten für meine Leber nehmen. Sport und Alkohol sind damit vorerst tabu. Am Tag meiner Entlassung ging es abends allerdings gleich wieder zurück ins Spital, als ich einen französischen Freund mit wie sich herausstellte Dengue-Fieber zur Einweisung begleitete. Nach einigen Staphylokokken Fällen, wo auch Operationen notwendig wurden scheint in diesen Wochen somit "das volle Programm" auf uns Austauschstudenten niederzuprasseln. Auch wenn sich meine Laune dadurch keineswegs verschlechtert hat und ich hingegen "riesengroße Angst" vor der Abreise im Dezember habe, kann es bei uns hier hinsichtlich der Gesundheit nur besser werden.
Samstag, 8. November 2008
Kolkata
Die Prüfungswoche war recht gut überstanden gewesen, als es auch schon wieder auf eine Reise ging, diesmal in den Osten Indiens, nach Kolkata. Uns blieb hierbei genügend Zeit, um es ein wenig langsamer anzugehen und in Ruhe die Stadt kennen lernen zu können. Der erste Eindruck war gleich mal ein staubiger und die schier unendliche Anzahl an Menschen, die die Straßen säumten ließen anfangs nur wenig "romantische" Stimmung aufkommen. Dennoch war man beeindruckt. Eine Mischung aus kolonialer und indischer Städtebauweise prägte wie schon in Mumbai das Bild dieser Großstadt. Auch Mutter Theresa's Vermächtnis zu besuchen war ein Erlebnis, wenngleich die LIVE durchgeführten rituellen Schlachtungen und die versuchte Touristenabzocke im benachbarten Tempel uns das Essen im Magen umdrehte. Dieses war aber auch überaus gut, denn die überraschenderweise große Anzahl an guten Restaurants mit hervorragender bengalischer Küche lassen Kolkata kulinarisch zu einer der Top-Destinationen Indiens werden. Eine Nacht verbrachten wir ein paar Stunden entfernt von Kolkata in einem Tigerressort nahe der Grenze zu Bangladesh.
Erwähnenswert wäre dann auch noch die Heimreise, fahrplanmäßig 22 Stunden Zugfahrt im Liegewagen. Was sind dann auch schon in Relation die knapp 3 Stunden Verspätung des Zuges, die wir letztendlich hatten...
Erwähnenswert wäre dann auch noch die Heimreise, fahrplanmäßig 22 Stunden Zugfahrt im Liegewagen. Was sind dann auch schon in Relation die knapp 3 Stunden Verspätung des Zuges, die wir letztendlich hatten...
Freitag, 17. Oktober 2008
Prüfungszeit
Nachdem ich "eine Krankheit" noch einmal abwenden konnte und das Bauchweh ohne jegliche Medikamente nach drei Tagen von alleine verging, war wieder einiges los. Nicht dass wir etwa begonnen hätten für die anstehenden Midterm Exams nächste Woche zu lernen, widmeten wir uns stattdessen einer der Spaßgesellschaft erschreckend nahe kommenden Lebensweise. Nähere Ausführungen sollen hier erst gar nicht gegeben werden, jedoch kann der eine oder andere Verhaltensaspekt im Kollektiv als niederträchtig bezeichnet werden. Europäische Ignoranz und Überheblichkeit sind angesichts der Lage keineswegs angebracht.
Die Prüfungen nächste Woche leiten die zweite Hälfte des Terms ein, doch zu Beginn wird es wieder eine Reise geben, diesmal in Richtung Kolkata. Eine Woche Kurs wird dafür geopfert.
Die Prüfungen nächste Woche leiten die zweite Hälfte des Terms ein, doch zu Beginn wird es wieder eine Reise geben, diesmal in Richtung Kolkata. Eine Woche Kurs wird dafür geopfert.
Sonntag, 12. Oktober 2008
Krank!
Die letzten Tage war es dann soweit, wenn auch schleichend...nach knapp sechs Wochen erwischte es auch mich einmal und es begannen die Tage der Bauchschmerzen. Ich bin zwar nicht bettlägrig, aber dennoch in meinem Tagesablauf und Menüplan eingeschränkt. Das hat sich natürlich auch auf meine Motivation zu schreiben bemerkbar gemacht. Mal sehen wies mir morgen früh dann geht. Momentan hoffe ich noch immer ohne Medikamente auszukommen und beim Essen diszipliniert zu sein, doch Antibiotika liegen schon bereit.
Dienstag, 7. Oktober 2008
Mumbai, Goa, Kerala
Es wurde eine der schönsten Reisen an die ich mich erinnern kann. Nicht nur war die Konstellation der Reiseteilnehmer einfach perfekt, sondern auch die drei Destinationen boten mehr, als man sich nur wünschen kann.
Mumbai, eine Weltstadt, das indische London, schaffte es ganz deutlich unserer Heimatstadt Delhi den Rang abzulaufen. Wie verliebt torkelnd konnten wir uns dem Charme dieser kolonialen Stadt nicht entziehen, wenngleich wir auch nicht den größten Slum Asiens als Teil dieses Gefüges vergaßen und versuchten das Gesehene richtig einzuordnen. Nach drei Tagen verließen wir Mumbai auch schon wieder und es folgte eine 13-stündige Fahrt mit dem Nachtzug nach Goa, der ehemaligen Kolonie Portugals und ein Hippieparadies vergangener Zeiten. Dort gabs für uns neben Strand und Cocktails auch Mofas, welche wir mieteten, um Goa mobil erkunden zu können. Es wurde die erwartete Erholung im vergleichsweise stressvollen Unialltag. 16 Stunden Zug nach Kerala, die im Süden Indiens liegende Provinz mit der weltweit einzigen demokratisch gewählten kommunistischen Regierung, überstanden wir unbeschadet. Kerala bot wiederum Strände und Ausspannen, doch das Highlight war ganz sicher unser Hausboot. Für 24 Stunden mieteten wir uns ein Hausboot mit zwei Schlaf- und zwei Badezimmern, einem Koch, einem Kapitän und einer weiteren Hilfskraft an Board, um, ausgestattet mit reichlich Alkohol, die tropischen Backwaters zu erkunden. Es wurde eines der besten Erlebnisse meines bisherigen Lebens.
Nach 11 wunderschönen Tagen fiel uns die Rückkehr naturgemäß nicht leicht, doch die Erinnerungen daran werden stets in unseren Köpfen präsent bleiben.
Mumbai, eine Weltstadt, das indische London, schaffte es ganz deutlich unserer Heimatstadt Delhi den Rang abzulaufen. Wie verliebt torkelnd konnten wir uns dem Charme dieser kolonialen Stadt nicht entziehen, wenngleich wir auch nicht den größten Slum Asiens als Teil dieses Gefüges vergaßen und versuchten das Gesehene richtig einzuordnen. Nach drei Tagen verließen wir Mumbai auch schon wieder und es folgte eine 13-stündige Fahrt mit dem Nachtzug nach Goa, der ehemaligen Kolonie Portugals und ein Hippieparadies vergangener Zeiten. Dort gabs für uns neben Strand und Cocktails auch Mofas, welche wir mieteten, um Goa mobil erkunden zu können. Es wurde die erwartete Erholung im vergleichsweise stressvollen Unialltag. 16 Stunden Zug nach Kerala, die im Süden Indiens liegende Provinz mit der weltweit einzigen demokratisch gewählten kommunistischen Regierung, überstanden wir unbeschadet. Kerala bot wiederum Strände und Ausspannen, doch das Highlight war ganz sicher unser Hausboot. Für 24 Stunden mieteten wir uns ein Hausboot mit zwei Schlaf- und zwei Badezimmern, einem Koch, einem Kapitän und einer weiteren Hilfskraft an Board, um, ausgestattet mit reichlich Alkohol, die tropischen Backwaters zu erkunden. Es wurde eines der besten Erlebnisse meines bisherigen Lebens.
Nach 11 wunderschönen Tagen fiel uns die Rückkehr naturgemäß nicht leicht, doch die Erinnerungen daran werden stets in unseren Köpfen präsent bleiben.
Donnerstag, 25. September 2008
Poker oder Schlaf
Nachdem wir die letzten zwei Nächte großteils durchgepokert haben, am nächsten Morgen jedoch immer Uni hatten, ist nun die große Müdigkeit eingekehrt. Ein Wochenende zum Ausspannen wäre jetzt das Richtige, doch es wartet eine Reise. Morgen Vormittag schon gehts mit dem Flugzeug nach Mumbai und das wird sicher kein entspannendes Wochenende dort. Wahrscheinlich erst danach in Goa und Kerala wird die Zeit zum Entspannen ausreichend vorhanden sein. Vorsorglich hab ich mir schon mal zwei Bücher eingepackt, Verstörung von Thomas Bernhard sowie Schlafes Bruder von Robert Schneider, welche mir u.a. die Zugfahrten verkürzen sollten. Drei von uns fünf sind schon heute Nachmittag mit dem Zug gefahren und werden morgen dann etwas früher als wir restlichen zwei in Mumbai ankommen. Diese 16-stündige Fahrt wollte ich mir noch ersparen, die anderen drei Zugfahrten in den Süden, welche allesamt ebenfalls im zweistelligen Stundenbereich angesiedelt sind, reichen mir allemal.
In 10 Tagen, am Montag, 6.Oktober gegen abend wird unser Flugzeug wieder am Indira Gandhi International Airport landen.
Edit: Gerade eben läutete mein Handy und eine Dame der indischen Billigfluglinie "Spice Jet" unterrichtete mich davon, dass unser Flug morgen früh ausfallen würde. Nun wurden wir umgebucht und fliegen zwei Stunden später ab. Man muss in Indien einfach mit allem rechnen...
In 10 Tagen, am Montag, 6.Oktober gegen abend wird unser Flugzeug wieder am Indira Gandhi International Airport landen.
Edit: Gerade eben läutete mein Handy und eine Dame der indischen Billigfluglinie "Spice Jet" unterrichtete mich davon, dass unser Flug morgen früh ausfallen würde. Nun wurden wir umgebucht und fliegen zwei Stunden später ab. Man muss in Indien einfach mit allem rechnen...
Dienstag, 23. September 2008
Der Sinn des Daseins
Das Ende meines ersten Monats in Indien rückt langsam näher und gerade vor der größeren Reise in den Süden des Landes möchte ich ein wenig reflektieren. (Im schlimmsten Fall folgendes bitte als meine letzten Worte ansehen. ;-) )
Viele Kollegen, Freunde, ja sogar meine eigene Familie haben mich in den letzten Monaten gefragt wieso ich nach Indien gehe, wo es doch in anderen Ländern um einiges einfacher und nicht gar so exotisch ist. Meine Antwort blieb immer dieselbe.
Indien ist Chaos, Lärm, mitunter Gestank, mangelnde Privatsphäre, fehlende Hygiene und ein Widerspruch in sich. Doch eben das macht es so interessant. Es gibt hier eine dem westlichen Verständnis her ganz und gar entgegengesetzte Welt. 1,1 Milliarden Menschen, in wenigen Jahren das bevölkerungsreichste Land der Erde, leben in einem demokratischen System zusammen. Die unendliche Vielseitigkeit und die auch daraus resultierende Widersprüchlichkeit hinterlassen den Besucher in einem Paradoxon, einem El Dorado des Aussergewöhnlichen. Ein Ort für den Beginn des Lebens und für das Ende des Sterbens.
Was würde es mir persönlich bringen, wenn ich noch einmal in ein westliches Land gehe, um dort noch ein Auslandssemester zu absolvieren. Inwiefern würde es meine personelle Entwicklung voranbringen. Wie sehr profitiert das eigene Denken, der Mensch in mir.
Mein anderes Auslandssemester an der kanadischen Westküste im stimmungsvollen Vancouver, wo ich einige Jahre zuvor schon ein gesamtes Jahr verbracht hatte, erfüllte damals einen anderen Zweck. Es war ein Abschluss, eine notwendige Rückkehr an einen speziellen Ort, der meine persönliche Entwicklung der letzten Jahre pompös eingeleitet hatte. Hätte ich damals nicht die Chance bekommen, noch vor dem Studium ins Ausland zu gehen, ich wäre heute ein anderer Mensch. Mein Auslandssemester fünf Jahre später war absolut notwendig, um diesem Entwicklungsabschnitt einen Abschluss geben zu können, um den Kreis zu schließen. Mit den universitären Reisen in den Senegal und nach Indien ist der nächste wichtige Schritt eingeleitet worden. Er mag für den Beobachter bei weitem nicht so einschneidend wie der damalige sein, doch wird er sich letztendlich als enorm wichtig, ja sogar als essentiell erweisen.
Ich denke unlängst der Kommentar nach einem Posting hier im Blog vom ideologiepolitisch verwandten Kollegen "SFUler" trifft es da ganz gut. Nur dass nicht jeder Schritt derselbe für denselben sein kann, muss dem noch hinzugefügt werden...
Viele Kollegen, Freunde, ja sogar meine eigene Familie haben mich in den letzten Monaten gefragt wieso ich nach Indien gehe, wo es doch in anderen Ländern um einiges einfacher und nicht gar so exotisch ist. Meine Antwort blieb immer dieselbe.
Indien ist Chaos, Lärm, mitunter Gestank, mangelnde Privatsphäre, fehlende Hygiene und ein Widerspruch in sich. Doch eben das macht es so interessant. Es gibt hier eine dem westlichen Verständnis her ganz und gar entgegengesetzte Welt. 1,1 Milliarden Menschen, in wenigen Jahren das bevölkerungsreichste Land der Erde, leben in einem demokratischen System zusammen. Die unendliche Vielseitigkeit und die auch daraus resultierende Widersprüchlichkeit hinterlassen den Besucher in einem Paradoxon, einem El Dorado des Aussergewöhnlichen. Ein Ort für den Beginn des Lebens und für das Ende des Sterbens.
Was würde es mir persönlich bringen, wenn ich noch einmal in ein westliches Land gehe, um dort noch ein Auslandssemester zu absolvieren. Inwiefern würde es meine personelle Entwicklung voranbringen. Wie sehr profitiert das eigene Denken, der Mensch in mir.
Mein anderes Auslandssemester an der kanadischen Westküste im stimmungsvollen Vancouver, wo ich einige Jahre zuvor schon ein gesamtes Jahr verbracht hatte, erfüllte damals einen anderen Zweck. Es war ein Abschluss, eine notwendige Rückkehr an einen speziellen Ort, der meine persönliche Entwicklung der letzten Jahre pompös eingeleitet hatte. Hätte ich damals nicht die Chance bekommen, noch vor dem Studium ins Ausland zu gehen, ich wäre heute ein anderer Mensch. Mein Auslandssemester fünf Jahre später war absolut notwendig, um diesem Entwicklungsabschnitt einen Abschluss geben zu können, um den Kreis zu schließen. Mit den universitären Reisen in den Senegal und nach Indien ist der nächste wichtige Schritt eingeleitet worden. Er mag für den Beobachter bei weitem nicht so einschneidend wie der damalige sein, doch wird er sich letztendlich als enorm wichtig, ja sogar als essentiell erweisen.
Ich denke unlängst der Kommentar nach einem Posting hier im Blog vom ideologiepolitisch verwandten Kollegen "SFUler" trifft es da ganz gut. Nur dass nicht jeder Schritt derselbe für denselben sein kann, muss dem noch hinzugefügt werden...
Montag, 22. September 2008
Nächste Reise!
Am Freitag beginnen durch Feiertage und sonstige uniinterne Veranstaltungen 10-tägige Ferien, welche natürlich für eine längere Reise genutzt werden. Zuerst geht es mit dem Flugzeug nach Mumbai, neben Delhi die größte Stadt Indiens. Drei Tage später werde ich zum ersten Mal mit dem Zug reisen, es geht weiter Richtung Süden nach Goa, wo wiederum drei Tage, diesmal mehr Entspannung als Kulturelles, geplant sind. Den Abschluss und dritte Station der Reise bildet Kerala im Süden des indischen Subkontinents, wo wir vier Tage lang die Fauna und Flora Indiens besonders intensiv erleben werden. Dazu werden wir dann auch ein Hausboot mieten, um auf den langen Kanälen umhertreiben zu können. Reiseteilnehmer sind (Nationalität/Geschlecht) 1x Dänemark/m, 1x Frankreich/m, 2x Frankreich/w und natürlich ich 1x Österreich/m.
Sonntag, 21. September 2008
Indische Dekadenz bei Nacht
Gibt es einen Ort in Indien, wo man sich als durchschnittlicher Gast aus dem Westen relativ arm vorkommt und sich die Seiten innerhalb von wenigen Augenblicken eindeutig um 180° drehen? Gestern Abend erlebten wir dieses Szenario im Herzen von Neu Delhi im pompösen 5 Sterne Hotel "The Ashok". Der Nachtklub selbst erinnerte vom Aussehen her stark an Sex and the City und das Publikum erwies sich als indische Oberschicht. Ein Getränk bekam man ab 8 Euro aufwärts, wobei man den Eintritt von knapp 30 Euro in Form von Getränkecoupons wieder zurückbekam. Da ich nicht so viel ausgeben wollte, versuchte ich einige meiner Coupons an der Bar wieder zu verkaufen, was sich anfangs als schwierig erwies, da die meisten Inder eben selbst mit Coupons oder, was noch häufiger der Fall war, gleich mit ihrer Platin-Kreditkarte bezahlten. Ein Heer an Personal kümmerte sich um die Gäste, was sich in einigen Beispielen als groteske Posse erwies. So gab es auf der Toilette eine Person, welche einem den Wasserhahn auf- und wieder abdrehte, eine Person, die einem daraufhin etwas zum Abtrocknen gab und eine Person die nach einem sofort wieder mit der Reinigung begann. Auch bei der Ankunft mit den Autos, welche obligatorisch beim Einfahren auf Sprengstoff untersucht wurden, gab es 4 Angestellte in entsprechender Aufmachung, welche den ankommenden Gästen die Autotüren öffneten. Im Klub selbst war alles klinisch rein, da sofort nachdem etwas auf den Boden fiel eine Person herbeigeieilt kam, um dies unverzüglich zu entfernen. Mit solchen Indern konnten wir uns finanziell in keinster Weise messen und es gab uns einen Hauch dessen wieder, was der durchschnittliche Inder denken mag, wenn er eben auf uns trifft, wenngleich es uns im Gegensatz zum Großteil der indischen Bevölkerung ja finanziell nicht schlecht geht.
Ein (zahlenmäßig) sicherlich einmaliger Besuch...
Ein (zahlenmäßig) sicherlich einmaliger Besuch...
Freitag, 19. September 2008
Neuer Rekord!
Vor wenigen Stunden noch schrieb ich in meinem Posting über die Auto-Rikscha. Gerade eben am Heimweg erlebten wir einen neuen Rekord an Menschen, die in einer Auto-Rikscha gleichzeitig mitfuhren. 21, in Worten - EINUNDZWANZIG - , erwachsene Menschen lagen, saßen, standen, stapelten sich, quetschten sich, rangen nach Atem, versuchten alle Gliedmaßen im Inneren zu halten, spürten jedes der unzähligen Schlaglöcher der Straße, wanden sich und trauten ihren Augen nicht. Wer sich jetzt fragt wie so eine Rikscha aussieht, in welcher 21 Menschen mitfahren können, dem sei folgendes Bild zur besseren Vorstellung gegeben.
Regen, Regen...Flut!
Nachdem die ersten drei Wochen die Temperaturen auch nachts kaum unter die 30 Grad Grenze fielen und die Sonne auf uns niederbrannte, regnet es seit zwei Tagen sinnflutartig. Sinnflutartig vielleicht nicht aus mitteleuropäischer Perspektive, jedoch darf man nicht vergessen, dass das Kanalnetz hier nicht äquivalent zu einem Westlichen ist, so überhaupt eines vorhanden ist. Somit bilden sich innerhalb kürzester Zeit kleine Seen, bei denen man nie sicher sein kann, was sich unter der schwarz schimmernden Flüssigkeit befinden könnte. Der Charme einer "Auto-Rikscha", einem Dreiradgefährt mit Motoradmotor, wo im schlimmsten Fall bis zu 15 Menschen mit auf allen Seiten hinaushängenden Gliedern und Körperteilen, beinahe schon übereinander, kreuz und quer gestapelt mitfahren können, lässt gerade bei Regen einen Ausflug, wenn auch nur zum nächsten Markt, zu einem feuchten, gemeint ist ein Gemisch aus Regen von oben und Spritzwasser von unten, Vergnügen werden.
In 30 Minuten gehts los ins Kino und danach in diverse Lokale.
In 30 Minuten gehts los ins Kino und danach in diverse Lokale.
Mittwoch, 17. September 2008
One Night on Campus
Nachdem ich mir gestern ein Stativ zugelegt hatte, probierte ich noch in der selben Nacht ein paar Fotos zu schießen. Ort des Geschehens war das Dach unserer Unterkunft, wo traditionell mehr Alkohol als Regen fließt und des Öfteren der schöne Ausblick über den klaren Himmel und Gurgaon Anlass für philosophische Anregungen bietet. Der bewölkte, kräftige Mond und ein Ausblick vom Campus weg boten Motive. Weiteres Material wird sich in den nächsten Wochen mit Sicherheit ansammeln.




Kino aus dem Einkaufszentrum
Gurgaon muss man sich ungefähr so vorstellen: Tag für Tag schießen immer neue modernste Glastürme in den Himmel, ein neues Shopping Center reiht sich neben dem Nächsten, dazwischen wird gerade die U-Bahn/Hochbahn als Verbindung nach Delhi mit einer riesigen kilometerlangen Baustelle gebaut...doch wohin sind die Slums und dorfähnlichen Strukturen in den letzten 10 Jahren verschwunden? Sie sind noch da, wenn auch dezimiert und geschunden. Ein Shopping Center Komplex endet mit einem Gehsteig und dann folgt...Erde, Gräben, Menschen in Blechhütten, die etwas zu verkaufen versuchen und gleichzeitig da wohnen, Dreck, Schmutz, Gestank. 10 Meter um in eine andere Welt zu gelangen. Verstärkt wird dieser Effekt durch die Klimatisierung der Gebäude, welche einem beim Heraustreten die Hitze wie eine heiße Keule über den Kopf ziehen lässt, durch die Security Guards mit Metalldetektoren und ewig langen Gewehren beim Zutritt zu den Komplexen, wo man sich zwangsläufig wie bei einer Flughafenkontrolle fühlt, durch die Security Guards am Eingang jedes einzelnen Geschäfts, die einem beim Betreten alles abnehmen, durch die Menschen, die entweder Ausländer sind oder aus der oberen indischen Mittelschicht stammen und durch die identen Geschäfte, die man auch in jedem europäischen Einkaufszentrum finden würde.
Gestern Abend gabs einen Kinofilm zu sehen für 2,50 Euro. Auch hier wieder Metalldetektoren vor dem Betreten des Kinosaals und abtasten wie vor einem Wiener Derby im Hanappi Stadion. Ansonsten sah alles mindestens so modern aus wie in Europa und auch die Zuseher verhielten sich unindisch, steril, europäisch konditioniert.
Gurgaon in 10 Jahren wird wiederum ganz anders als heute aussehen.
Gestern Abend gabs einen Kinofilm zu sehen für 2,50 Euro. Auch hier wieder Metalldetektoren vor dem Betreten des Kinosaals und abtasten wie vor einem Wiener Derby im Hanappi Stadion. Ansonsten sah alles mindestens so modern aus wie in Europa und auch die Zuseher verhielten sich unindisch, steril, europäisch konditioniert.
Gurgaon in 10 Jahren wird wiederum ganz anders als heute aussehen.
Dienstag, 16. September 2008
Wasser
Hier am Campus gibt es drei Arten von Wasser, von welchen unter anderem das gesundheitliche Befinden abhängt.
Nummer 1: Wasser aus der Leitung - Trinken wird "nicht empfohlen", Zähneputzen für Europäer ist kritisch
Nummer 2: "purified water" - Filteranlagen machen aus Leitungswasser Trinkwasser, doch auch hier muss man sich erst langsam daran gewöhnen, jeden Tag ein wenig mehr davon probieren; hält man sich dagegen nicht an diese Gewöhnungsmaßnahme, kann sich die auf der Toilette verbrachte Zeit rasch vervielfachen
Nummer 3: "bottled water" - gekauftes Wasser aus der Flasche, 100%ig sicher, wenn man acht gibt, dass die Flasche vor dem Kauf nicht schon einmal nachgefüllt worden ist
Ich persönlich verwende momentan Nummer 1 nur zum Hände waschen und duschen, Nummer 2 zum gelegentlichen Trinken und Nummer 3 zum Zähne putzen und als Getränk. Die Inder an der Uni dagegen ersparen sich Nummer 3, trinken Nummer 2 und verwenden für den Rest Nummer 1.
Simpel, nicht?
Nummer 1: Wasser aus der Leitung - Trinken wird "nicht empfohlen", Zähneputzen für Europäer ist kritisch
Nummer 2: "purified water" - Filteranlagen machen aus Leitungswasser Trinkwasser, doch auch hier muss man sich erst langsam daran gewöhnen, jeden Tag ein wenig mehr davon probieren; hält man sich dagegen nicht an diese Gewöhnungsmaßnahme, kann sich die auf der Toilette verbrachte Zeit rasch vervielfachen
Nummer 3: "bottled water" - gekauftes Wasser aus der Flasche, 100%ig sicher, wenn man acht gibt, dass die Flasche vor dem Kauf nicht schon einmal nachgefüllt worden ist
Ich persönlich verwende momentan Nummer 1 nur zum Hände waschen und duschen, Nummer 2 zum gelegentlichen Trinken und Nummer 3 zum Zähne putzen und als Getränk. Die Inder an der Uni dagegen ersparen sich Nummer 3, trinken Nummer 2 und verwenden für den Rest Nummer 1.
Simpel, nicht?
Montag, 15. September 2008
Amritsar und Chandigarh
Das Wochenende sollte somit mit einer langen nächtlichen Fahrt beginnen, welche aber durchaus gut überstanden wurde und mit der Ankunft zu studentischer Frühstückszeit den Tag schon einmal gut beginnen lies. Bloßfüßig, aber, wie sich später heausstellen würde, ohne sich einen Fußpilz einzufangen, durften wir die Sikh-Heiligtümer betreten und es war natürlich surreal. Der goldene Tempel aus Büchern und Fotos glänzte plötzlich zwischen Sonne und Wasser in der Realität. Diese Eindrücke mussten erst einmal verdaut werden. Am Nachmittag fuhren wir dann zur pakistanisch-indischen Grenze, um das pompöse Spektakel einer Grenzschließung zweier Atommächte zu beobachten, und die Tribünen waren prall gefüllt, als beide Seiten mit immer lauter werdender Musik und Propaganda sich zu übertrumpfen versuchten. Ein groteskes Bild in jeglicher Hinsicht.
Am nächsten Tag ging es gegen Abend weiter nach Chandigarh, eine nach der Unabhängigkeit und Teilung Indiens von Architekten geplante Gartenstadt, die mit ihren rund 900 000 Einwohnern jedem Besucher den Eindruck vermitteln lies, sich nicht mehr in Indien zu befinden. Lange, saubere, grüne Straßenallen, schachbrettartig angelegt und sortiert mit riesigen Gartenanlagen, die dem Besucher ausreichend Erholung bieten sollten. Ein Kontrast zum staubigen und hektischen Amritsar!
Just bei der Ankunft in Chandigarh trudelten auch schon SMS Nachrichten auf meinem Handy ein über die unmittelbar erfolgten Bombenanschläge in Delhi, wo wir eben am Connaught Place einen Samstag davor noch zum Abendessen ein Restaurant besucht hatten.
Sonntag Nachmittag hieß Rückreise und gegen Mitternacht öffneten sich nach einem ereignisreichen Wochenende die Tore am Campusgelände, wo wir bei der im Freien stehenden Nachtkantine alles Vorangegangene bei einem Snack ausklingen ließen.



Am nächsten Tag ging es gegen Abend weiter nach Chandigarh, eine nach der Unabhängigkeit und Teilung Indiens von Architekten geplante Gartenstadt, die mit ihren rund 900 000 Einwohnern jedem Besucher den Eindruck vermitteln lies, sich nicht mehr in Indien zu befinden. Lange, saubere, grüne Straßenallen, schachbrettartig angelegt und sortiert mit riesigen Gartenanlagen, die dem Besucher ausreichend Erholung bieten sollten. Ein Kontrast zum staubigen und hektischen Amritsar!
Just bei der Ankunft in Chandigarh trudelten auch schon SMS Nachrichten auf meinem Handy ein über die unmittelbar erfolgten Bombenanschläge in Delhi, wo wir eben am Connaught Place einen Samstag davor noch zum Abendessen ein Restaurant besucht hatten.
Sonntag Nachmittag hieß Rückreise und gegen Mitternacht öffneten sich nach einem ereignisreichen Wochenende die Tore am Campusgelände, wo wir bei der im Freien stehenden Nachtkantine alles Vorangegangene bei einem Snack ausklingen ließen.



Donnerstag, 11. September 2008
Auf gehts!
Noch zwei Stunden bis zur Abfahrt gegen 23 Uhr. Irgendwann in der Früh werden wir dann unser Ziel Amritsar erreichen und wahrscheinlich totmüde in den neuen Tag starten. Das Abendessen lasse ich heute aus, um nicht während der Fahrt ohne Toilette Probleme zu bekommen. Einigen geht es schon ein wenig anders in Bezug auf ihren Stoffwechsel. Da wurde dann auch schon mal verzweifelt nach Toilettenpapier gesucht, als es im Unterricht dringend wurde. Zum Glück gehts mir aber noch gut. An die Hitze gewöhnt man sich nach einigen Tagen, schlimmer als im Juni in Westafrika ist es so oder so nicht. Jeder Tag vergeht wie im Flug und es gibt kaum einmal einen Abend, wo nicht irgend etwas auf dem Programm steht. Und sei es auch nur der Goldene Tempel von Amritsar, wie es morgen der Fall sein wird.
Mittwoch, 10. September 2008
Wochenende am Donnerstag
Im Prinzip ist die Woche schon wieder gelaufen, unimäßig gesehen. Morgen Donnerstag noch drei Kurse und das Wochenende steht bevor. Wenn sich der Tag dem Ende zuneigt, werden wir uns mit zwei großen Chevrolet Autos in Richtung pakistanische Grenze bewegen, um am Morgen in Amritsar anzukommen. Im Westen genießt der Ort natürlich wegen dem von Indira Gandhi am 5.Juni 1984 befohlenen Sturm auf den Goldenen Tempel, in welchem sich der militante Sikh-Führer Jarnail Singh Bhindranwale verschanzt hatte, traurige Berühmtheit. 500 Menschen kamen dabei ums Leben und wenige Monate später Indira Gandhi selbst, die von ihren Sikh Leibwächtern erschossen wurde, was wiederum einigen tausenden Menschen in der Folge das Leben kostete.
Dienstag, 9. September 2008
"Das Unangenehme" ist da!
Irgendwann musste es ja so kommen und über den Hauptzweck eines Auslandssemesters, reisen und Spaß haben, seinen Schatten werfen, die Kurse an der Uni. Die Müdigkeit, speziell nach einem kräfteraubendem Fußballmatch am Vortag gegen die flinken Inder, welche teilweise sogar ohne Schuhe spielten, machte das Aufstehen in der Früh zu einer Qual. Letztendlich half alles Selbstmitleid nichts mehr und die Arbeit musste beginnen. In den klimatisierten Räumen brachte insbesonders die indische Sichtweise verglichen mit unserem europäischen Verständnis von wirtschaftlichen Belangen eine neue Komponente in die sonst immer gleich verlaufenden Kurse an einer Universität ein. Wenn jetzt noch Mittwoch und Donnerstag überstanden werden, wartet auch schon wieder das Wochenende für die eine oder andere Reise durch die indischen Weiten des Landes.
Montag, 8. September 2008
Delhi News on Sunday
Nachdem gestern am gesamten Campus das Internet ausgefallen war und erst in der Früh wieder hergestellt werden konnte, war es mit einem Schlag aus mit der weiten Welt des Internets.
Nichtsdestotrotz waren wir gestern das erste Mal auf einem Trip nach Delhi. Unser neues Zuhause Gurgaon, eine rund 25 Kilometer vom Zentrum entfernte Satellitenstadt von Delhi, wo sich in den letzten Jahren schon die größten Unternehmen der Welt Standorte zugelegt haben und wo die Einkaufszentren dicht gedrängt am Ghetto nicht nur aus dem Boden schießen, sondern auch in Bezug auf Modernität und Design Orte wie unsere Shopping City Süd oder um ganz tief gehen zu wollen, die Lugner City, bei weitem übertreffen, war für uns alle eine spannende Angelegenheit. Da die U-Bahn erst 2010 von hier nach Delhi führen wird und wir uns den Bus dieses mal noch ersparen wollten, mieteten wir uns für 8 Stunden ein Taxi samt Fahrer für rund 15 Euro. Damit waren wir äußerst mobil, was in einer derart weitläufigen Stadt wie Delhi ein Segen ist. Als erstes fuhren wir zur größten Moschee Indiens, die Jama Masjid, welche rund 25000 Gläubigen Platz bietet. Gleich daneben wühlten wir uns durch die engen Gassen des Marktes und es war erstaunlich welche Vielfältigkeit die muslimisch geprägten Geschäfte zu bieten hatten. Den Abschluss des Tages bildete ein Essen in einem der gehobeneren Restaurants von Delhi, wo auch einmal die tatsächlich indische Küche zeigen konnte, wo der Unterschied zu sagen wir indischen Lokalitäten in Wien liegt.
Bei strömendem Regen und auf teilweise überschwemmten Straßen verließen wir Delhi im Dunkel der Nacht und wussten in diesem Moment, dass es noch des Öfteren ein Wiedersehen geben würde.



Nichtsdestotrotz waren wir gestern das erste Mal auf einem Trip nach Delhi. Unser neues Zuhause Gurgaon, eine rund 25 Kilometer vom Zentrum entfernte Satellitenstadt von Delhi, wo sich in den letzten Jahren schon die größten Unternehmen der Welt Standorte zugelegt haben und wo die Einkaufszentren dicht gedrängt am Ghetto nicht nur aus dem Boden schießen, sondern auch in Bezug auf Modernität und Design Orte wie unsere Shopping City Süd oder um ganz tief gehen zu wollen, die Lugner City, bei weitem übertreffen, war für uns alle eine spannende Angelegenheit. Da die U-Bahn erst 2010 von hier nach Delhi führen wird und wir uns den Bus dieses mal noch ersparen wollten, mieteten wir uns für 8 Stunden ein Taxi samt Fahrer für rund 15 Euro. Damit waren wir äußerst mobil, was in einer derart weitläufigen Stadt wie Delhi ein Segen ist. Als erstes fuhren wir zur größten Moschee Indiens, die Jama Masjid, welche rund 25000 Gläubigen Platz bietet. Gleich daneben wühlten wir uns durch die engen Gassen des Marktes und es war erstaunlich welche Vielfältigkeit die muslimisch geprägten Geschäfte zu bieten hatten. Den Abschluss des Tages bildete ein Essen in einem der gehobeneren Restaurants von Delhi, wo auch einmal die tatsächlich indische Küche zeigen konnte, wo der Unterschied zu sagen wir indischen Lokalitäten in Wien liegt.
Bei strömendem Regen und auf teilweise überschwemmten Straßen verließen wir Delhi im Dunkel der Nacht und wussten in diesem Moment, dass es noch des Öfteren ein Wiedersehen geben würde.
Samstag, 6. September 2008
Leben am Campus
Eine Reihe von erheblichen Unterschieden zeigt sich beim Leben am Campus. War es schon bei meinem Auslandssemester in Vancouver ein ziemlich anderes Gefühl als bei unserem weit verstreuten Unileben in Wien, so ist es hier in Gurgaon von einer ganz anderen Qualität. Die Mauern des Campus trennen einen von der Umgebung wodurch sich im Innenleben eine spezielle Dynamik entwickelt. Kurz gesagt: "It's like a village". Jeder kennt im Endeffekt jeden und man trifft ständig irgendwelche Leute und erfährt so auch die aktuellsten News. Komplett unterschiedlich ist auch der Zugang von inländischen zu ausländischen Studenten. War es in Kanada so, dass sich die freizeitlichen Kontakte großteils auf die anderen Austauschstudenten bezog, so sind die Inder weitaus offener und es entsteht eine Durchmischung. Man wird eingeladen sich an den Aktivitäten zu beteiligen, man wird spendabel umsorgt und kann in Bezug auf Fragen und Probleme zu jeder Uhrzeit, und es mag drei Uhr in der Früh sein, mit der vollsten Unterstützung und Einsatz durch die indischen Studenten rechnen. Man könnte anmerken, dass dies hier im Gegensatz zum Semester in Vancouver ein MBA Programm darstellt und somit dieses andere Verhältnis begründen, doch der Eindruck, dass dies in jeder Art von universitärem Leben so sein würde, wiegt tatsächlich stärker und überzeut in allen Belangen.
Freitag, 5. September 2008
Indische Bürokratie
Wer sich Zeit seines Lebens über die österreichische Bürokratie geärgert hat, hat die indische noch nicht erlebt. Formulare mit Fotos in unterschiedlichsten Größen, wie zum Beispiel "stamp size", "passport size" oder "regular size", müssen ausgefüllt, unterschrieben, da und dort hingebracht werden zu den und den Zeitpunkten usw., auch wenn man letztendlich einen nicht unbeträchtlicheren Mehraufwand hatte, als nötig gewesen wäre. Doch mit dem allbekannten Spruch erkennt man am Ende schnell einen entscheidenden Vorteil im Vergleich zu Österreich, "Everything is possible".
Donnerstag, 4. September 2008
Das richtige Indien
Heute gingen mein Roommate aus Belgien und ich zum ersten Mal hinaus aus dem Campus in das tatsächliche und nicht innerhalb der Mauern des Universitätsgeländes geschützten Raumes liegende Indien, um in einem Markt-Viertel etwas einzukaufen. Vor allem eine indische SIM-Karte fürs Handy war uns wichtig. Natürlich auch Toilettenpapier, welches als ein hauptsächlich von Ausländern genutztes Produkt, sich als teurer als in Österreich erwies. Hin und zurück fuhren wir in einer Fahrradrikscha für zusammen knapp 25 Cent pro Richtung. Dabei strampelte ein Fahrer bei sengender Hitze, mit uns auf einem speziellen Rücksitz sitzend, durch die scheinbar ohne Verkehrsregeln benutzten Straßen und es scheint den Indern ein Sport zu sein inmitten der von Eseln, Kühen, Fahrrädern, Motorrädern, Fußgängern, Autos und Bussen durchzogenen Straßen unaufhörlich hupen zu müssen. Erschöpft, aber unversehrt, gelangten wir schlussendlich wieder in der sicheren Hafen der Universität.
Mittwoch, 3. September 2008
Spartanische Monate
Ein Zimmer besteht aus 2 Betten, 2 Schreibtischen, 2 Sesseln, 2 Wandschränken, 2 Neonröhren, einem Vorhang sowie einem Ventilator. Wer sich Hotel Maharadscha erwartet hat ist spätestens nach der Ankunft seiner Illusionen beraubt. Keine Überraschung also. Dennoch eine sehr gute Gelegenheit wieder ein wenig herunter zu kommen von der westlichen Selbstverständlichkeit. Meine 2 Zimmerservice-Freunde dagegen schlafen lediglich auf einer Decke liegend am Flur ein paar Gänge entfernt. Sie bewundern die Zimmer der Studenten.
Dienstag, 2. September 2008
Service auf indisch
Jeden Tag werden hier die Zimmer gereinigt und auf Wunsch das Bettzeug gewechselt. Diese Prozedur verläuft folgendermaßen: Vier Personen haben ihre Aufgaben und Rollenverteilung. Zwei kümmern sich um den Small Talk und machen das Bett. Die zwei anderen sind zuständig für nasse Angelegenheiten, wie Boden aufwischen, aber auch abstauben. Hierarchisch gesehen sind erstere höhergestellt. Der Small Talk wird lediglich durch ein sprachliches Problem erschwert. Keiner der vier spricht Englisch, sondern alle nur Hindi. Aus diesem Grund habe ich mich mit einem deutschen Kollegen entschlossen, ihnen schrittweise Deutsch beizubringen. Jeden Tag ein wenig mehr. Die ersten Worte waren "Handtuch", "Laken" und "wechseln".
Montag, 1. September 2008
Living in India
In unbekannten Situationen werden die elementarsten Bedürfnisse zur wichtigsten Priorität. Essen, Toilette, Schlafen.
Zum Essen kann ich noch nicht viel sagen, weil ich bis jetzt noch nichts gegessen habe und zum Schlafen bin ich nur sehr wenig gekommen. Der laute Ventilator und die konträre Hitze machten eine Entscheidung zwischen eben diesen beiden Alternativen äußerst schwer.
Dafür wurde mir schon das Prozedere eines schwereren Toilettengangs nähergebracht. Toilettenpapier und Klodeckel werden dabei durch Wasser und Loch im Boden ersetzt. Wer sich jetzt fragt, wie das funktionieren soll, dem sei folgendes Video "Beginners guide to the Indian toilet" zu empfehlen:
Zum Essen kann ich noch nicht viel sagen, weil ich bis jetzt noch nichts gegessen habe und zum Schlafen bin ich nur sehr wenig gekommen. Der laute Ventilator und die konträre Hitze machten eine Entscheidung zwischen eben diesen beiden Alternativen äußerst schwer.
Dafür wurde mir schon das Prozedere eines schwereren Toilettengangs nähergebracht. Toilettenpapier und Klodeckel werden dabei durch Wasser und Loch im Boden ersetzt. Wer sich jetzt fragt, wie das funktionieren soll, dem sei folgendes Video "Beginners guide to the Indian toilet" zu empfehlen:
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