Donnerstag, 4. September 2008
Das richtige Indien
Heute gingen mein Roommate aus Belgien und ich zum ersten Mal hinaus aus dem Campus in das tatsächliche und nicht innerhalb der Mauern des Universitätsgeländes geschützten Raumes liegende Indien, um in einem Markt-Viertel etwas einzukaufen. Vor allem eine indische SIM-Karte fürs Handy war uns wichtig. Natürlich auch Toilettenpapier, welches als ein hauptsächlich von Ausländern genutztes Produkt, sich als teurer als in Österreich erwies. Hin und zurück fuhren wir in einer Fahrradrikscha für zusammen knapp 25 Cent pro Richtung. Dabei strampelte ein Fahrer bei sengender Hitze, mit uns auf einem speziellen Rücksitz sitzend, durch die scheinbar ohne Verkehrsregeln benutzten Straßen und es scheint den Indern ein Sport zu sein inmitten der von Eseln, Kühen, Fahrrädern, Motorrädern, Fußgängern, Autos und Bussen durchzogenen Straßen unaufhörlich hupen zu müssen. Erschöpft, aber unversehrt, gelangten wir schlussendlich wieder in der sicheren Hafen der Universität.
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