Nichtsdestotrotz waren wir gestern das erste Mal auf einem Trip nach Delhi. Unser neues Zuhause Gurgaon, eine rund 25 Kilometer vom Zentrum entfernte Satellitenstadt von Delhi, wo sich in den letzten Jahren schon die größten Unternehmen der Welt Standorte zugelegt haben und wo die Einkaufszentren dicht gedrängt am Ghetto nicht nur aus dem Boden schießen, sondern auch in Bezug auf Modernität und Design Orte wie unsere Shopping City Süd oder um ganz tief gehen zu wollen, die Lugner City, bei weitem übertreffen, war für uns alle eine spannende Angelegenheit. Da die U-Bahn erst 2010 von hier nach Delhi führen wird und wir uns den Bus dieses mal noch ersparen wollten, mieteten wir uns für 8 Stunden ein Taxi samt Fahrer für rund 15 Euro. Damit waren wir äußerst mobil, was in einer derart weitläufigen Stadt wie Delhi ein Segen ist. Als erstes fuhren wir zur größten Moschee Indiens, die Jama Masjid, welche rund 25000 Gläubigen Platz bietet. Gleich daneben wühlten wir uns durch die engen Gassen des Marktes und es war erstaunlich welche Vielfältigkeit die muslimisch geprägten Geschäfte zu bieten hatten. Den Abschluss des Tages bildete ein Essen in einem der gehobeneren Restaurants von Delhi, wo auch einmal die tatsächlich indische Küche zeigen konnte, wo der Unterschied zu sagen wir indischen Lokalitäten in Wien liegt.
Bei strömendem Regen und auf teilweise überschwemmten Straßen verließen wir Delhi im Dunkel der Nacht und wussten in diesem Moment, dass es noch des Öfteren ein Wiedersehen geben würde.
2 Kommentare:
endlich mal a paar fotos!
schick mal welche vom campus und von den indischen frauen, hearst! ;-)
ächz und nochwas: keiner geht mit mir ins frei-zeit :-(
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