Sonntag, 28. Dezember 2008

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Das Ende rueckt naeher...

Sonntag Nacht schon muss ich Indien good bye sagen und es geht zurueck ins kalte Oesterreich.

Rajasthan

Jaisalmer, Jodhpur und Jaipur sind die Stationen meines letzten Trips in Indien. Zum ersten Mal reise ich alleine. Eine eigene Erfahrung, speziell in Indien. Jedes zoegern, jedes stehen bleiben, jede vermeintliche Unsicherheit motiviert Leute auf einen zuzugehen und diese Person anzusprechen. In 99% der Faelle ist Geld oder Geschaeft das Hauptmotiv dafuer. Sei es der Verkaeufer eines Geschaefts, der Rikschafahrer, der einen wohin bringen will, jemand, der einem eine Tour oder ein Hotel schmackhaft machen will oder gar irgendeine Person, die von einem fuer augenscheinliche Hilfsbereitschaft entlohnt werden will. Nach einiger Zeit der Gewoehnung prasselt dies nur mehr an mir ab und ich drehe haefig den Spiess einfach um und agiere oder reagiere sehr offensiv, was sehr hilfreich ist. Ansonsten hat Rajasthan aber einiges zu bieten. Eine Menge Festungen und Palaeste, die hunterte Jahre Geschichte hinter sich haben und immer noch eindrucksvoll auf Huegeln ueber den Staedten sich manifestieren. Gewuerze, Stoffe, Kunstwerk und vieles mehr kann man auf den unzaehligen Maerkten erstehen. Fantastisches Essen rundet das Angebot ab.
Nepal war uebrigens eine tolle Reise. Von Kathmandu gings nach Pokhara und zuletzt in einen Nationalpark, wo wir unter anderem auf Elephanten reiten konnten.

Sonntag, 7. Dezember 2008

Nepal

In rund drei Stunden gehts los nach Nepal. Eine knappe Woche werden wir uns dort aufhalten. Danach gehts noch eine Woche auf Reisen in Indien und dann kurz vor Weihnachten nachhause. Wie wahnsinnig schnell die letzten drei Monate vergangen sind ist einfach unglaublich. Tausend kleine Erinnerungen pflastern diese so vielfältige Zeit, in der wir Reisen in unterschiedlichste Gebiete des Landes gemacht haben, aber auch viele unvergessliche Abende hier am Campus oder umliegenden Orten verbracht haben. Was uns bleibt ist die unschätzbar wertvolle Lebenserfahrung, die einem letztendlich weitaus mehr als alle Kurse, Studien und Titel bringt.

McDonald's in Indien

Wer das erste Mal in Indien auf einen McDonald trifft, wird erstmal überrascht sein. Keine Spur von BigMac, Hamburger oder Cheeseburger. Wer sich die Menükarte unten am Foto ansieht wird gleich feststellen, McDonalds in Indien ist mehr ein Ort für Vegetarier, als für Fleischfresser. Rindfleisch gibt es sowieso nicht, Schweinefleisch aber auch nicht. Hühnerfleisch und Fisch sind die einzigen Burger mit tierischem Inhalt. Was einem auch gleich auffällt, ist, dass es die Öfen und Grillstationen doppelt gibt, auf beiden Seiten jeweils eine, damit vegetarische Produkte von nicht-vegetarischen Produkten getrennt zubereitet werden können. Doch was ist der Hintergrund dieses radikalen Paradigmawechsels eines in weiten Teilen der Erde mit den gleichen Produkten agierenden Unternehmens?
Als McDonald den Einstieg in den indischen Markt vorbereitete, meinten viele, dass das bewährte Konzept im indischen Markt ein rasches Ende finden würde bzw. nicht funktionieren würde. McDonalds nahm diese Warnungen ernst und setzte auf empirische Daten. Hindus essen kein Rind, Moslems kein Schwein, Sikhs überhaupt kein Fleisch und so weiter. Um die Chancen der Akzeptanz zu steigern, entschloss sich McDonalds in diesen Gebieten komplett auf Rind und Schwein zu verzichten. Eine richtige Entscheidung wie sich herausstellte.
Ich als Vegetarier bin trotzdem kein Fan von McDonalds geworden, was bei dem Überangebot an vegetarischen Gerichten in Indien aber auch verständlich ist. Preislich gibt es übrigens auch noch einen Unterschied zu Europa. Ein Menü kostet in Indien weniger als 2 Euro und kein Bürger kostet mehr als 1 Euro.